Der Alte Bahnhof zu Landshut (Bayern)

Einsteighalle und Empfangsgebäude von Osten. | Um 1860.

Die Gebäude wurden nach historischen Unterlagen im Maßstab 1:87 (H0) gebaut.

Lokomotiv-Remise mit Werkstatt von Osten. | Um 1860.

Die Gebäude wurden nach historischen Unterlagen im Maßstab 1:87 (H0) gebaut.

Westseite.

Auf der Stadt-Seite des - tatsächlich doppelt so langen - Empfangsgebäudes befinden sich die Eingänge zur Verwaltung, zur Gepäckaufbewahrung, zum Restaurant, zu den Wartesälen und zum Warteraum des Königs. Etwas außerhalb gibt es einen Abort.

Ostseite.

Auf dieser Seite erstreckt sich die hölzerne Fachwerk-Einsteighalle entlang dem Empfangsgebäude. Sie überdacht drei Gleise. Auf dem mittleren Gleis fahren die gewendeten Lokomotiven zum nächsten Einsatz.

Drehscheibe mit Lokomotive.

Am Ende der Einsteighalle, am Ufer der Isar, liegt eine Drehscheibe, auf der die Lokomotiven mit Muskelkraft umgedreht werden können. | Bei den von den Bayerischen Ostbahnen gekauften Lokomotiven handelt es sich ähnlich der abgebildeten um den Typ Crampton. Die Loks wurden von J. A. Maffei in München gebaut.

Betriebswerk.

Im Betriebswerk gibt es einen Lokschuppen mit Wartungsgruben, außerdem eine Lokomotiv-Reparaturwerkstatt sowie eine Dampfpumpe für den Wasserturm, der im Außenbereich steht.

Locomotiv-Remise.

So wurde einst der Lokschuppen genannt. Er kann bis zu fünf Lokomotiven beherbergen. Da das Anheizen einer Dampflok bis zu 8 Stunden dauern kann, werden die Loks hier vor dem Auskühlen bewahrt.

Locomotiv-Remise II.

Vor dem Lokschuppen wird der Wasservorrat der Crampton (ca. 4 m3) mittels Wasserkran ergänzt, während die Schlacke aus dem Aschekasten entfernt wird.

Bekohlung.

Der Tender einer Crampton-Lokomotive fasst 7 Tonnen Kohle. Diese Menge muss in mühsamer Handarbeit umgeschaufelt und mit Körben in den Tender gekippt werden.

Werkstatt.

In der Werkstatt sieht man eine Esse, an der ein Schmied Ersatzteile herstellt.

Dampfpumpe.

Das Wasser für Schwall aus dem Wasserkran zur schnellen Betankung der Lokomotiven gelangt zunächst mit Hilfe einer Pumpe, die von einer Dampfmaschine angetrieben wird, in den Hochbehälter (Wasserturm).